Erektion

Erektion

Was bedeutet das Wort Erektion physiologisch eigentlich?

Dieses Informationsportal will Sie dabei unterstützen, Potenzprobleme besser zuordnen zu können, um dann auch die richtigen Therapien dagegen auswählen zu können. Bevor wir zu den Störungen kommen, definieren wir zunächst: die Erektion.

Erektionsreflex

Wir informieren über Störungen der Erektion. Welche physiologischen Prozesse aber führen eigentlich zur Erektion. Danach verstehen Sie Störungen derselben besser.

Erektion in vier Phasen

Die Erektion wird durch den Erektionsreflex ausgelöst und vollzieht sich in vier Phasen.

Phase 1: Tumeszens

Die Penismuskulatur, die in erschlafftem Zustand des Penis durch permanente Kontraktion die Schwellkörper von starker Blutzufuhr abtrennt, relaxiert und gleichzeitig wird die Blutzufuhr in die Schwellkörper erhöht.

Phase 2: Erektion

Der Blutabfluss aus dem Penis wird gedrosselt. Der intrakavernöse Druck steigt bis auf systol. Blutdruckwerte an, wodurch sich der Penis aufrichtet.

Phase 3: Rigidität

Der M.ischiocavernosus kontrahiert zusätzlich, der Penis versteift sich. Der Blutdruck im Corpus cavernosum steigt bis auf 1000 mmHg.

Phase 4: Detumeszenz

Die schwellkörperumschließende glatte Penismuskulatur kontrahiert durch erhöhten Sympathikotonus. Die venösen Gefäße öffnen sich und es erfolgt der Blutabfluß.

Beeinflussung des Erektionszyklusses

Sichere und rezeptpflichtige Potenzmittel wirken nach der Phase 3. Sie verhindern zu frühen Blutabfluss, indem sie das dafür verantwortliche Phosphodiesterase-5 hemmen.